Havel

Die Havel bei UHW km 7 (Berlin, Grunewaldturm) Die Havel entspringt bei Neustrelitz in Mecklenburg, durchfließt Berlin und mündet nach 337 Km bei Havelberg in die Elbe. Sie ist auf fast ihrer gesamten Länge für Ruderer befahrbar, nur die ersten Kilometer werden für Ruderer zu eng. Auch ab dem Jäthensee in Mecklenburg, von wo aus auf der Havel gerudert werden kann, ist sie mit knapp über sechs Metern noch sehr schmal, hangelt sich dann aber auf der Mecklenburgischen Seenplatte von See zu See und wird schnell breiter. Die Havel durchfließt Berlin auf einer Strecke von 30 Km von Norden her und erweitert sich seenartig. Zwischen Spandau und Potsdam erreicht sie dann eine durchschnittliche Breite von 1000 Metern.
An den Ufern der Havel sind zahlreiche archäologische Funde und Siedlungen aus der germanischen Zeit nachgewiesen. Später bildete die Havel die Grenze zwischen den Stämmen der Heveller und Sprewanen, die Askanier gewannen schließlich das ganze Havelgebiet.
Um 1550 wurde die Havel mit dem vermutlich ersten Schleusenbau bei Spandau in Ober- und Unterhavel geteilt. Direkt hinter der Schleuse mündet die Spree in die Havel. An der Glienicker Brücke verläßt die Havel Berlin.
Auf ihren 337 Km durchfließt die Havel Teile des norddeutschen Flachlandes, mit Wiesen und Wäldern an ihren Ufern. Die Strömungsgeschwindigkeit der Havel ist durchweg sehr gering und auf den meisten Seen gar nicht festzustellen.

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