Pfaueninsel

Pfaueninsel mit Schloß Die Pfaueninsel liegt zwischen Großem Wannsee und Jungfernsee bei UHW Km 14,8.
1685 schenkte der Große Kurfürst die Insel, die damals noch Kaninchenwerder hieß, da es dort ein 1683 erbeutes Kaninchenhegerhaus gab, dem Glashütten-Chemiker Johann Kunckel von Löwenstein. Dieser war Leiter der kurfürstlichen Glashütten Potsdam. In einem Labor auf der Insel gelang es ihm, Rubinglas in größeren Mengen herzustellen, bis 1689 das Labor abbrannte. Auf der 98 ha großen, 1822 von Lenné zu einem Landschaftsgarten umgestalteten Insel, laufen zwischen 50.000 alten und seltenen Bäumen in 180 Baumarten und 450 Pflanzenarten noch heute etwa 80 Pfauen frei umher. Das wohl interessanteste Bauwerk auf der Insel, das auch zum Wahrzeichen der Insel geworden ist, ist das 1794-1797 von Friedrich Wilhelm II. errichtete Schloß. Dieses auch vom Wasser aus gut sichtbare Schloß an der südwestlichen Spitze der Pfaueninsel ist nach dem Vorbild einer verfallenen, römischen Villa angelegt. Weitere interessante Bauwerke sind das Kastellanshaus (anstelle des Kaninchenhegerhauses errichtet), die Meierei, die Menagerie und das Kavalierhaus.

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