Graureiher

Graureiher Reiher (Ardeidae) aus der Ordnung der Stelzvögel, zu denen auch Störche gehören, kommen in feuchten Gegenden überall auf der Welt vor. Das Flugbild der Reiher ist durch eine S-förmige Krümmung des Halses gekennzeichnet. Während der Brutzeit haben viele Reiherarten Schmuckfedern an Kopf, Rücken oder Brust. Reiher brüten in großen Kolonien und bauen ihre Nester auf Bäumen oder im Schilf. Die Nahrung besteht aus verschiedenen Wassertieren, Insekten oder Mäusen, die Reiher im Seichtwasser oder auf Wiesen erbeuten. Bei der Jagd pirschen sie sich nicht an ihre Beute heran, sondern warten in Lauerstellung und stoßen dann blitzschnell zu.

Graureiher an der Havel In Europa ist der Graureiher (Ardea cinerea), eine tag- und dämmerungsaktive Reiherart, am weitesten verbreitet. Er erreicht eine Größe von 90 bis 98 cm, sein Gefieder ist überwiegend schiefergrau, nur Hals und Kopf sind weiß. An den Seiten des Oberkopfes entspringen zwei lange, schwarze Nackenfedern. Seine Hauptnahrung sind Fische, Reptilien, Amphibien, Mäuse und Insekten, die er im Süßwasser, an Flußmündingen oder auf feuchten Wiesen fängt. Zur Fortpflanzungszeit finden sich Brutkolonien zusammen, in Mitteleuropa auf Horstbäumen, ansonsten auf Felsklippen oder Mauern. Diese Brutkolonien bleiben über viele Jahre bestehen. Durchschnittlich enthält ein Gelege fünf Eier. Nach der Brutzeit ziehen im Herbst nördliche und östliche Populationen in südliche Gebiete, andere Graureiher sind Standvögel.

Graureiher an der Havel Wenn man in Berlin Graureiher sehen möchte, empfielt es sich, die Strecke zwischen Glienicker Brücke und Krughorn/Sakrow zu rudern. Dort sitzen auf den Holzpfählen oder im Schilf reihenweise Graureiher, so wie auch dieser hier. Nirgendswo in der Gegend sieht man so viele Graureiher wie hier.
Aber auch auf anderen Gewässern, wie z.B. dem Griebnitzsee trifft man auf Bojen oder am Ufer Reiher an.



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